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Der Indische Hanf (Cannabis indica) ist eine Art aus der Gattung Hanf (Cannabis).
VerbreitungDie Pflanze kommt aus den Hochgebirgen Indiens und des Orients und hat sich somit an karge Nährstoffvorkommen und niedrige Temperaturen angepasst. MerkmaleDeutliche Unterschiede sind im Wuchsbild zu finden: Indischer Hanf wächst nur bis zu einer Höhe von etwa 1,50 Meter, maximal zwei Meter Höhe, und ist durch eine größere Anzahl an Blütenständen und Seitentrieben buschiger als Cannabis ruderalis und Cannabis sativa. Lebensraumanpassung: Er ist robuster, weshalb er besser mit den Klimaverhältnissen sowie den Bodenverhältnissen klarkommt als seine Verwandten aus den Tälern und den Tropen. Im Gegensatz zu C. sativa bildet C. indica seine Blüten entlang der Internodien, den Stielteilen zwischen den Blattabständen. Reinrassige Indica-Hanfpflanzen haben je nach Altersstadium maximal neun Blattfinger. Man vermutet, die Pflanze sei einjährig, obwohl einige Botaniker meinen, schon mehrjährige Pflanzen gezüchtet zu haben. VerwendungAls Medizin: Durch den höheren THC-Gehalt von C. indica gegenüber den anderen Arten, eignet sie sich hervorragend, um den reinen Wirkstoff THC zu gewinnen und als Medikament einzusetzen. Die wissenschaftliche Forschung befasst sich mit der Einsatzmöglichkeit von C. bei verschiedenen Erkrankungen unterschiedlicher Genese. Das Forschungsspektrum geht von Appetitlosigkeit über Glaukom, bis hin zur Verwendung bei Morbus Parkinson. [1] Als Rauschmittel: Cannabis indica hat eine stärkere sedative bis einschläfernde Wirkung als Cannabis sativa, welches eine mehr psychedelische und anregende Wirkung hat. Dies ist vermutlich durch den höheren Cannabidiol (CBD)-Gehalt des C. indica bedingt. Neben der Wildform haben sich diverse Zuchtformen entwickelt. Heute werden auf der gesamten Welt Indica-Sorten gezüchtet, das Zentrum sind die Niederlande sowie Kanada und die USA, wo die Zucht illegal erfolgt. Bei der gewerbsmäßigen Produktion werden Pflanzen bevorzugt, die stark THC-haltiges Harz haben und oft weibliche Nachfolger hervorbringen. Dabei wird je nach Ort auf Indoor-Growing oder Outdoor-Growing zurückgegriffen. Einzelnachweise |
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